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Und nun gehts ganz klar in den Endspurt. Obwohl der letzte Empfang noch bevorsteht, sind schon einige abgereist und auch das Kongresszentrum scheint nur mehr dürftig besetzt zu sein. Die Baumarktgespräche sind eigentlich noch im vollen Gange, aber das scheint nur die Wenigsten zu interessieren, was eigentlich schade ist. Die einzelnen Vorträge sind wirklich gut und auch die Redner beeindrucken mit sehr praktischen Ansätzen zu dem Thema Urbanistik-Stadtentwicklung in Ländern wie Indien, China, Thailand usw. Die Stimmung ist leider etwas drückend, was einerseits nachvollziehbar ist, nach den sehr intensiven Wochen, aber andererseits ist es wohl eher auch enttäuschend. Am Abend lädt die Nationalbank zum letzten Empfang in den Böglerhof. Auch hier ist bereits die kleinere Zahl der Anwesenden spürbar, was in Anbetracht der Location aber weniger stört. Man hat nun zumindest mehr Platz und Raum sich zu bewegen und steigt sich nicht sooft auf die Füße, wie sonst bei den Alpbacher Empfängen fast schon üblich. Es werden letzte Fotos gemacht, man fängt auch schon an sich bei den einen oder anderen zu verabschieden, da einige ja am nächsten Tag sehr früh abreisen. Und dann, geht es noch ein letztes Mal zum Jakoba und in die Waschkuchl. Gegen Ende verabschieden wir uns auch noch von diesen Orten der Begegnung, die zu einer wahren Institution geworden sind. Goodbye Alpbach! Servus und bis zum nächsten Jahr!
Es ist Donnerstag und das Forum neigt sich nun dem Ende zu. Die meisten sind noch ganz fertig von den letzten Tagen, da mit vollem Einsatz und guter Kondition im Jakoba und in der Waschkuchl bis in die Morgenstund getanzt wurde. Tagsüber gibts auch keine Schonung, da das Programm allumgebend und omnipresent ist, auch wenn wir es nicht immer sind. Zu Mittag wurde noch einmal zusammen und zum letzten Mal in Alpbach'11 zum Abschiedsessen geladen. Es war das letzte offizielle Essen, an dem noch alle -oder zumindest die meisten von uns- teilgenommen haben. Die Stimmung ist bereits etwas gedrückt und man merkt, dass das Ende spürbar näher ist, als das erst in 2 Tagen bevorstehenden formelle Ende. Beim Mittagstisch wird noch viel gelacht und gewitzelt über so manches Erlebtes und Gesehene. Was soll man sagen, der Tisch kennt sich aus und alles lachen mit. Wir alle haben die letzten paar Wochen sehr genossen und ich möchte mich hier nochmals im Namen alles bei unserer IG bedanken. IG-NÖ, danke für die zahlreichen Eindrücke, viele tolle und unvergessliche Momente, einige blaue Flecken, ein ramponiertes e-bike, ein gewonnenes Fußballturnier, ein 3. Platz beim Beachvolleyball, eine neue Adoptivfamilie (man kennt sie hier bereits unter dem Namen Spritzer), viele neue BekanntInne und FreundInnen,
viel Erlebtes, viel Erlerntes und auch viel Vergessenes. DANKE!
Ich freue mich auf nächstes Jahr, denn eins ist gewiss: Heute ist nicht alle Tage, wir kehren wieder keine Frage!
Kapitel 2

Nach einiger Verwirrung welcher Tag eigentlich ist, konnten wir uns einigen: Mittwoch, 31. August 2011

Nachdem morgentlichen Familienkuscheln im Ausnüchterungskäfig der Spritzwein-Familie (inklusive Fahne, exklusive Papa) konnten wir beim Brunch gemeinsam den gestrigen Abend mit Mühe und Not wieder rekonstruieren. Fazit: Jeder Abend beginnt und endet gleich!

Dann gings auf in die Arbeitskreise. Bastelstunde mit Tante Karin (Küblböck), wahlweise auch mit Onkel Werner (Muhm), Onkel Heinrich (Schaller) und Onkel Karl (Sevelder). Fazit: Des woa luuuustig!

Dann mussten wir auf ins Kamingespräch zum Thema Energiemarkt. Schas123 es gibt keinen Spritzwein! Dafür gabs beim Empfang im Böglerhof nicht nur ausreichend zu essen, sondern auch Spritzwein. Danke T-Mobile! Wo’s danach hinging ist wohl klar, der Kellner unseres Vertrauens wartete bereits mit vier der besten Spritzweine Alpbachs. Ein Problem gab es jedoch, wenn man den Kellner wechselt, hat man gleich eine Orange im Spritzwein. Fazit des Abends: Auch Orangenspritzweine schmecken!
Nach der Versorgungsknappheit um 5 gings dann ab nachhause, der Heimweg war dieses mal besonders beschwerlich.

Posted and toasted by “Die Spritzwein-Familie”
Mittwoch, 31. August 2011:

Nachdem die Wirtschaftsgespräche schon am Tag zuvor von Erhard Busek und Veit Sorger eröffnet wurden und Finanzministerin Maria Fekter mit ihren polemischen Aussagen für zusätzliche Unterhaltung im Publikum sorgte, stand auch am darauffolgenden Tag die Wirtschaft im Mittelpunkt. Dass die Wirtschaftsgespräche für besonders hohes Interesse sorgten, war nicht nur am völlig überfüllten Erwin-Schrödinger-Saal (Finanzministerin Fekter erteilte einer Vergrößerung des Saales durch Steuergelder implizit eine Absage), sondern auch an einer zusätzlichen (dritten) Sponsorentafel erkennbar. Nach den ersten, teilweise sehr emotional geführten, Gesprächen, zeigten am Mittwoch Rechnungshof-Präsident Moser und WIFO-Chef Aiginger auf, wo Verbesserungen und Einsparungen der Republik vorzunehmen sind. Dies waren so viele Vorschläge, dass sich beide mit ihren 20 Minuten Redezeit äußerst schwer getan haben diese auch einzuhalten, und deshalb das Redetempo drastisch erhöhten (was eigentlich von Anfang an sehr hoch war). Der Mittwoch-Nachmittag war geprägt von zahlreichen spannenden Arbeitskreisen, wo auch viele Prominente aus Politik und Wirtschaft teilnahmen. Ein interessantes Kamingespräch mit Wolfgang Anzengruber (Vorstandsvorsitzender Verbund), Stephan Pernkopf (Energielandesrat NÖ) und Klaus Fronius (Geschäftsleitung Fronius International) zum Thema „Energiemärkte – Verantwortung für die Zukunft“ rundeten den Mittwoch ab.

Um 20:30 Uhr bzw. nach dem Kamingespräch hieß es dann wieder einmal auszuschwärmen und den Empfang und das Buffet im Böglerhof zu stürmen.
Nachdem Botschafterin Matzner-Holzer am Montagabend bei der special lecture über „North Africa’s Young Civil Society“ für ihr Statement „women are not supressed by religion but by men“ verdienten Beifall geerntet hatte, fand sich am Dienstagvormittag zur Diskussion über Internet und Demokratie eine Nachahmungstäterin ein um dieses Mal eine missglückte Verbalattacke loszulassen. Eine griechische Zuhörerin, nennen wir sie Xanthippe, kritisierte die ausschließlich männliche Besetzung des panels. In ebendiesem panel befand sich auch Xanthippes Ehemann, ein wahrer Stoiker. Zu diesem kleinen Eklat war es gekommen, nachdem der Moderator aufgefordert hatte, doch endlich eine Frage zu stellen und nicht nur unzusammenhängende Kommentare abzugeben. Möge dieser Kelch (oder Schierlingsbecher?) in Zukunft an uns vorübergehen!

Aber auch das ist Alpbach: die (um 10 Minuten gekürzten) 5 minutes of fame auszukosten, sobald man den Besitz des Mikrofons erlangt hat. Diese Beobachtung und auch die Tatsache, dass es sich hier um meinen zweiten und gleichzeitig letzten Blog handelt, veranlasst mich – die Sokratische Mäeutik anwendend – über den Spirit of Alpbach zu philosophieren. Was ist nun der Spirit of Alpbach, frage ich. Kann man sagen, der Spirit of Alpbach lässt sich in den Seminaren, Kamingesprächen und Diskussionen erfahren? Oder ist es nicht vielmehr das allabendliche Trinkgelage in Jakober und Waschkuchl, das den Spirit of Alpbach ausmacht? Die Antwort muss jeder für sich selbst erforschen. Eine Erkenntnis, die wir Sokrates zu verdanken haben, ist die Definition des heurigen Themas Gerechtigkeit als „jedem das Seine“. Einige andere Erkenntnisse durften wir in Alpbach bereits erfahren zum Beispiel, dass Cocktailempfänge nichts mit Cocktails zu tun haben, und dass Kamingespräche auch sehr gut ohne Kamin auskommen.

Und zum Abschluss: Ist es möglich, dass wir Xanthippe (der echten) die Sokratische Philosophie zu verdanken haben? Wäre Xanthippe nicht gar so scheußlich gewesen, hätte ihr Mann nicht ständig vor ihr auf den Marktplatz, den Ort seiner philosophischen Gespräche, flüchten müssen. Insofern sind wir auch der Gattin des OpenLeaks-Gründers zu Dank verpflichtet.
Am vorletzten Samstag der Forumtage galt es für diejenigen, die sich glücklich schätzen konnen einen Platz zum Innsbruck-Ausflug ergattert zu haben, früh aufstehen (schließlich war am Abend zuvor das Steirer Clubbing und der Bus startete am nächsten Tag schon um 12.30!!). Müde und noch etwas unausgekatert machten wir uns auf in die Kälte. Doch welche Kälte mitten im August? Zur Klarstellung muss hier gesagt werden, dass von einem Tag auf den anderen ein Wetterumsturz stattfand und die Gipfel der umliegenden Berge schneebedeckt uns entgegenstrahlten, anstatt, wie die Tage zuvor, vor Hitze zu glimmen. In Innsbruck angelangt erwartete uns schon unser tour guide in strömendem Regen. Es folgte eine kurze, jedoch informative Tour durch die Altstadt.

Zurück im heimatlichen Alpbach angelangt, stand auf dem Programm auch schon die alljährlich stattfindende speaker´s night im Kongress Zentrum. Dabei lieferten sich 15 Kandidaten zu dem Thema "Talkin´bout a revolution" mit je drei Minuten Redezeit einen Wettbewerb auf höchstem Niveau.

Doch das Beste des Tages kam zum Schluss: Wir Niederösterreicher nahmen den zehn jährigen Geburtstag des Club Alpbach NÖ zum Anlass ein Happy Birthday Clubbing zu veranstalten. Dabei wurden weder Mühen noch Kosten gescheut: Die IG brachte die Alphofer Disco mit Girlanden in festliche Stimmung und die "Wilden Kaiser" heizten dem Partyvolk ein. An dieser Stelle vielen Dank an unsere IG-ler für den gelungenen Abend!
Nach einigen wenigen Tagen Verschnaufpause, ist es mir endlich möglich, meine schöne Erinnerung mit euch zu teilen.

Mitten in der Früh um halb Zehn haben sich geschätzte 5 internationale Spitzen- Mannschaften zusammengefunden, um ein Championons League vergleichbares Turnier auszutragen.

10 Spielzeiten später, konnte im "jeder gegen jeden" Modus, eine Siegermannschaft ermittelt werden.

Die äußerst sympatischen Vorarlberger, mussten sich letztendlich im Finalspiel gegen die Truppe von "NÖ Lower Austria" geschlagen geben.

Die deutliche Überlegenheit der Niederösterreicher wurde durch die Einwechslung von Präsident Gerald Neugschwandtner unterstrichen.
Mit den Worten "die zarteste Versuchung seit es Bundesländer gibt", durften wir den glorreichen Titel des Alpbach- Fußballmeisters UND das hochdotierte Preisgeld (Milka Schokoladen und Birnen Schnaps) entgegen nehmen.
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Aus geheimen Quellen ist mir zugeflossen, dass beide stark aufspielenden Stürmerinnen Johanna Grames und Alexandra Danc-aeiou, durch ihren Doppelpack das Finale entschieden haben, und somit das Geheimrezept für den Titelgewinn waren.
Donnerstag, 25.08.2011: Tag 1 nach der Seminarwoche

Nachdem wir nun also von Freitag bis Mittwoch täglich sechs Stunden in den Seminaren ausgeharrt hatten, galt es am Mittwochabend das Ende der Seminarwoche beim Jakober ausklingen zu lassen – und mit ein paar Spritzweinen (im Jakober bestand hierbei weder Güterknappheit noch Verteilungsungerechtigkeit) oder Hugos (Kaiserspritzer) zu begießen. Einer geht noch – diesem Mantra gehorchend, hielt der harte Kern der Niederösterreicher bis 4 Uhr früh (und noch länger) an. Also ab ins Bett und ausschlafen an diesem ersten seminarfreien Tag? Nein, in Alpbach gelten andere Gesetze, weshalb man sich den Technologiebrunch am Donnerstag ab 10 Uhr nicht entgehen lassen will, man muss schließlich dem Ruf der Stipendiaten als Heuschrecken gerecht werden. Somit hieß es auszuschwärmen und am Buffet Eierspeise, Weißwürste und Brezen abzuräumen. Den restlichen sonnigen Tag konnte man am See verbringen, den Vorträgen im Kongresszentrum zB über Cyber Crime (Gibt es überhaupt Cyber Crime?) lauschen – oder sich einfach wieder zurück ins Bett fallen lassen um rechtzeitig zu den Abendempfängen wieder fit zu sein. Denn deren gab es am Donnerstag gar zwei: Karrierelounge mit Buffet im Alpbacherhof und Abendempfang im Böglerhof.

Ein paar ganz ausgeschlafene Niederösterreicher (und –innen!) schafften es schon um 10 Uhr früh am Fußballturnier teilzunehmen und souverän den ersten Platz zu holen. Wir gratulieren!

25
Aug

Waschtag

Donnerstag, 25. August 2011

Heute war im "Appartement Unterfeld" Waschtag! Der Hemdenverschleiß in Alpbach ist nicht zu unterschätzen - schließlich haben wir heißes Sommerwetter, jede Menge Empfänge, Workshops und Seminare. Da wird schon mal der Look von Business zu Casual weiter zu Sports und wieder retour gewechselt ;-)

Waschtag
>>Waschtag - aber nicht in der Waschkuchl (Bar), sondern im Appartement Unterfeld


Die freundliche Vermieterin - Fr. Klingler - hat uns das Wäschewaschen abgenommen. Und jetzt weht der laue Sommerwind und trocknet. Fast schon romantisch. Aber nur fast. Denn das Bügeleisen wartet schon...
...aber das ist eine andere Geschichte ;)
Begonnen hat der Tag recht unspektakulär mit dem üblichen, morgendlichen Marsch von unserer Wohnstätte zur Hauptschule, um dort den jeweiligen Seminaren beizuwohnen- geendet hat er hingegen anders als geplant...

Im Laufe des Vormittagsseminars zu "justice & medicine" der vorletzten Einheit, stellten Professor Wilkinson und Pickett eindrucksvoll vor, welch starken Einfluss soziale Kontakte und Freundschaften auf unsere Gesundheit und Lebenserwartung haben. Auch wurde dabei hervorgehoben, dass in Staaten, in denen die Ungleichheit der einzelnen Gesellschaftsgruppen hoch ist, das Vertrauen der Einwohner zueinander niedriger ist und somit weniger soziale Verbindungen geschlossen werden, was wiederum kausal ist für ungesündere Lebensumstände.

Im Nachmittagsseminar "challenges to UN peacebuilding & good governance" galt es sich der Problematik einer möglichen Reform der UNO zu stellen.

Nun, der bisherige beschriebene Tagesablauf scheint, abgesehen von den angeschnittenen Themen der Seminare, nicht weiter hervorzustechen. Ursprünglich plante ich die Gesprächen von Vaclav Klaus und Renate Winter zu besuchen, doch es kam anders: Um die Mittagszeit stimmte ich zu einige Niederösterreicher auf eine Mission zur Bischofer Alm zu begleiten, um dort den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft sowie für Umwelt und Wasserwirtschaft- Nikolaus Berlakovich- zu treffen.

Mit e- bikes ausgestattet fuhr eine Gruppe von ca. zehn von uns am Abend auf die Alm. Der Weg dorthin war nicht ohne Hindernisse und brachte sogar für einen von uns eine Bekanntschaft mit einem elektrischen Zaun- glücklicher Weise ohne ernste Folgen. Es folgte ein Fototermin mit den bikes und dem Bundesminister mit anschließendem Abendessen auf der Alm. Für den musikalischen Rahmen sorgte Steffi Bramböck mit einer tollen Stimme.

Conclusio: ein erlebnisreicher Alpbachtag.

(P.s.: Leider gelang es mir nicht ein Foto raufzuladen, werde es aber weiterhin versuchen.)
23.08.2011 - Kapitel 1

Morgens um 10 in Alpach: Studenten beginnen bereits von den Bänken zu fallen. Hat hier jemand Spritzwein gefrühstückt oder sind es etwa die Nachwirkungen der Schlagerparty? Auf alle Fälle fühlten wir uns besonders benachteiligt in der Umverteilung des Weins. Conclusio: We need more justice!

Die Ladies Lounge war ein sehr exklusives und benachteiligendes Event (nicht nur für Männer sondern auch für nicht-Angemeldete), die (Um)Verteilung des Spritzweins begann beschämenderweise ohne uns.

Die Nachmittagssession der Seminare war ohne Highlights (Conclusio: kein Spritzwein).

Kamingespräche zu Nanotechnologie: Nach 40 Minuten war uns auch klar, dass Nanotechnologie nicht bedeutet, dass ein anderer Stoff verwendet wird, sondern einfach nur derselbe Stoff in verkleinerter Form. Hinweis: 1 Nanometer = 5 Atome – Danke an Philip für die Frage: „Ja aber welches Atom?“ Auf diesen Schock hinauf benötigten wir den nächsten Spritzwein. Conclusio: Nanospritzwein NEIN, das ist uns viel zu klein!!!

Kamingespräch zum Thema „Can we put a price on nature? The cost of growth” kamen wir wieder zum Thema Verteilungsgerechtigkeit zurück. Schon wieder waren wir auf der Sonnenseite des Lebens…
Auch die Besucher der umweltbewussten Parallelveranstaltung schienen einige Spritzweine in sich zu haben. Oder war der Sturz mit dem E-Bike inklusive Elektroschocks doch eine Fehlfunktion des E-Bikes? Wir wissen es leider nicht, unser nächstes Glas war schon wieder voll.

Mama Prisching’s Kuchen hat uns per Boten erreicht, es wird aufgetischt. Leider hat die Spritzweinversorgung von Mama Prisching nicht so gut funktioniert. Oder hat ihn etwa doch der Bote getrunken?

Ukrainian Party: der Spritzwein ist leider nicht so geronnen wie wir es gewohnt sind, die körperlichen Grenzen wurden erreicht. Sollten wir doch vielleicht den Spritzweinkonsum reduzieren und mehr als 4 Stunden schlafen? Aber wir haben doch noch eine Zitrone im Kühlschrank…

Laut unserem Experten ist das auch gut so: http://www.youtube.com/watch?v=mgfdnAMSGRM

Posted and toasted by Verena & Christina
Montag, 22. August 2011


Das Feuerwehrhaus - am Weg zwischen Hauptschule (dem Austragungsort der Seminare) und dem Kongresszentrum gelegen - war der Austragungsort eines Gesprächs mit RUDOLF TASCHNER.

Rudolf Taschner erklärt mit Hilfe einer Lampe die österreichische Demographie
>>Rudolf Taschner erklärt mit Hilfe einer Schreibtischlampe die österreichische Demographie


Taschner ist bekannt als angesehner Mathematiker und als jemand, der Inhalte praktisch und verständlich erklären kann. Unter dem Titel "Gerechtigkeit siegt - aber nur im Film" referierte er in seinem äußerst kurzweiligen Vortrag unter anderem über die Demographie des Landes und das (un)gerechte Wahlprogramm der Politik für junge und alte Menschen, das er mit einfachen mathematische "Weisheiten" untermauerte.

Nach ausgiebigem Applaus im vollbesetzten Feuerwehrhaus wechselte Taschner ins Hotel Post, wo er bei einem von der IG Wien veranstalteten Kamingespräch seinen Vortrag fortsetzte. Heftige Diskussionen um die Würde des Menschen folgten.

Ein überaus interessanter Diskussionsnachmittag und -abend! Und niemand hatte damit gerechnet, dass ein Mathematiker einen spannenden Dialog über das sonst eher sozial besetzte Thema "Gerechtigkeit" führen kann...